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Agios Nikolaos
ist die Hauptstadt des Regierungsbezirks Lassithi, der seinen Namen von der gleichnamigen Hochebene im Westen bezieht und zu dem auch die beiden Städte
Ierapetra
an der Südküste und
Sitia
im Osten der Nordküste gehören.
Mit ca. 11.000 Einwohnern ist sie nach Heraklion,
Chania,
Rethymnon
und Ierapetra die fünftgrößte Stadt
Kretas.
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Ihr Name geht auf die Kirche des Hl. Nikolaos zurück, die im 10. Jahrhundert auf einer Landzunge nördlich der heutigen Stadt errichtet wurde und zu den ältesten noch erhaltenen Kirchen Griechenlands gehört.
Das Stadtzentrum liegt auf einer kleinen Halbinsel, die ostwärts in die Mirambelou-Bucht hineinragt.
An der Südseite schließt sich ein kleiner Fischerei- und Jachthafen an.
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An der Nordseite der Halbinsel befindet sich der eigentliche Hafen von Agios Nikolaos, von wo mehrmals pro Woche Fährschiffe nach Piräus, Rhodos, Heraklion und Sitia fahren.
Auch die Ausflugs-Boote, die mehrmals täglich die ehemalige Lepra-Insel Spinalonga ansteuern, haben hier ihren Ankerplatz.
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Seitlich hinter dem Hafen liegt der Voulismeni-See, ein kleiner Süßwassersee, der über einen Kanal mit dem Hafenbecken verbunden ist und als Liegeplatz für viele kleine Fischerboote dient.
Um den Hafen und den See herum gruppieren sich zahlreiche Restaurants, Tavernen, Kafenions und Andenkenläden.
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Die größeren Hotelanlagen stehen nördlich und südlich außerhalb der Stadt an den dortigen Stränden.
In der Stadt selbst gibt es einige kleinere Hotels und Apartmenthäuser mit eher privater Atmosphäre, und nördlich des Hafens einen kleinen Kiesel-Strand sowie einen etwas längeren Sandstrand, dessen Bild von Schatten spendenden Platanen geprägt wird.
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Agios Nikolaos eignet sich gut für entspannte Ferien, denn hier geht es weniger hektisch und laut zu als in den meisten anderen Touristen-Zentren Kretas.
Die ursprüngliche mediterrane Lebensart hat sich hier noch recht gut erhalten.
Sie schlägt sich insbesondere im Stil der Tavernen und Kafenions am Voulismeni-See nieder, denn hier kann man auch als Besucher stundenlang zuschauen, wie die Zeit vergeht.
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Die geografische Lage macht die Stadt außerdem zu einem idealen Ausgangspunkt für die Erkundung der Osthälfte der Insel.
Die landschaftlich bezaubernde Lassithi-Hochebene ebenso wie die malerischen Städte Sitia und Ierapetra sind jeweils weniger als eine Autostunde entfernt.
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Text und Fotos:
Ingo H. Dietrich
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